Kleine Ursachen - große Brände
In Deutschland werden pro Jahr über 220.000 Brandschäden in Haushalten gemeldet. Die Dunkelziffer liegt um ein Vielfaches höher. Zur Weihnachtszeit zählt die Versicherungsindustrie zusätzlich über 14.000 Brandschäden pro Jahr.
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Fernsehgeräte, Toaster und andere elektrische/elektronische Geräte gehören zu den häufigsten Auslösern von Bränden, insbesondere wenn sie ständig im Stand-by-Betrieb sind.
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Eine defekte Fahrzeugelektrik kann dafür verantwortlich sein, wenn ein Auto in Brand gerät.
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Die meisten Brände in der Küche entstehen durch Selbstentzündung erhitzter Öle und Fette.
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Jedes Kind ist von Feuer fasziniert und drängt danach, Streichhölzer, Feuerzeuge, Kerzen etc. anzuzünden. Am liebsten, wenn die Eltern nicht dabei sind.
Mehr Sicherheit für jeden
Weniger als 5% aller Haushalte verfügen derzeit über einen einsatzfähigen, genormten Feuerlöscher. In den seltensten Fällen sind Feuerlöscher im Notfall griffbereit und in Reichweite zur Hand. Erschwerend kommt hinzu, dass die wenigsten Menschen sich mit der Bedienung von schweren klassischen tragbaren Feuerlöschern auskennen. Viele Geräte sind nicht gewartet und damit u. U. sogar gefährlich (bei Bedarf nicht funktionstüchtig).
Die neuen, speziell für den schnellen Einsatz gegen Brände in der Entstehungsphase entwickelten Feuer Löscher Sprays zeichnen sich genau dadurch aus. Die einfache Bedienung einer Spraydose ermöglicht den gezielten, sekundenschnellen und intuitiven Einsatz der Löscher.
Brandklassen / Brennstoffe
Feuer ist eine thermische Reaktion, an der drei Komponenten beteiligt sind: Sauerstoff, Hitze und ein Brennstoff. Bei der Feuerbekämpfung muss mindestens eine dieser drei Komponenten ausgeschaltet werden, um die Reaktion zu stoppen. Je nach Brennstoff werden Brände in verschiedene Klassen unterteilt:
Brandklasse A - Feste Stoffe
Brände fester Stoffe hauptsächlich organischer Natur, die normalerweise unter Glutbildung verbrennen wie Holz, Kohle, Papier oder Textilien
Brandklasse B - Flüssigkeiten
Brände von flüssigen Stoffen wie Benzin oder Alkohol und Stoffen, die durch die Temperaturerhöhung flüssig werden, wie Wachs.
Brandklasse C - Gase(z.B. Ethan, Wasserstoff, Erdgas)
Brandklasse D - Metalle
Brandklasse F - Fette
Brände von Speisefetten und -ölen in Frittier- und Fettbackgeräten und anderen Kücheneinrichtungen und Geräten. Fettbrände erfordern spezielle Löschmittel, da die Gefahr einer Fettexplosion besteht. Bei einer Fettexplosion verdampft das Wasser des Löschmittels schlagartig und das brennende Fett wird aus der Pfanne herausgeschleudert