Die Wärmebildkamera
Die Wärmebildkamera gewinnt immer mehr an Bedeutung im Bereich der zivilen Freilandüberwachung. Im Gegensatz zur herkömmlichen Videotechnik verfügt die Wärmebildkamera über den Vorteil, dass weder ein
Restlicht vorhanden sein, noch Infrarotscheinwerfer eingesetzt werden müssen. Desweiteren können auch tagsüber Objekte in vielen Fällen leicht aufgrund ihrer Wärmesignatur erkannt werden. Ein Verstecken von Wärmequellen ist – vor allem bei niedrigen Außentemperaturen – nur mit sehr großem Aufwand möglich. Auch bei leichtem Nebel, Regen oder Rauch liefern Wärmebildkameras klare und scharfe Videobilder.
Im Bereich des Energiebedarfs können erhebliche Einsparungen mit einer Wärmebildkamera gegenüber herkömmlichen Videoüberwachungssystemen erzielt werden, da in den dunklen Tageszeiten z. B. auf eine homogene Geländeausleuchtung verzichtet kann. Je nach Größe der Fläche und Umfang der Videoanlage kann diese Einsparung mehrere 100W betragen. Durch den geringen Energiebedarf sind diese Kameras unter anderem für den Einsatz in Solarparks oder anderen Einrichtungen prädestiniert , bei denen der Energiehaushalt eine wichtige Rolle spielt.